AGB´s

Lieber Gast,
die Teilnahme an einer organisierten Reise bedarf rechtlicher Normen. Sie schließen deshalb mit uns als Veranstalter einen Reisevertrag, angelehnt an die Regeln des BGB (§651a-m). Wir bitten Sie um deren genaue Beachtung.

 

1. Anmeldung/Entrichtung des Reisepreises:

Die Reiseanmeldung erfolgt auf Grundlage der in diesem Internetangebot enthaltenen Leistungsbeschreibungen, Preise und Teilnahmebedingungen. Änderungen unseres Angebots bleiben bis Vertragsschluss vorbehalten. Die Anmeldung ist möglichst frühzeitig, am zuverlässigsten per E-Mail an info@funbiketours zu richten. Der Reisevertrag kommt erst durch die schriftliche Teilnahmebestätigung durch Funbiketours zustande. Erst dann ist eine Anzahlung in Höhe von 50,- € fällig.
14 Tage vor Reisebeginn wird die Restpreiszahlung fällig.
Wenn sich nach Vertragsschluss in den Reisepreis einkalkulierte Preisbestandteile unvorhergesehen verteuern, ist Funbiketours zu einer anteiligen, für den Reisegast problemlos nachvollziehbaren und nachprüfbaren Preiserhöhung berechtigt. Gründe für eine nachträgliche Preiserhöhung können sich nur auf öffentlich administrierte Abgaben beziehen wie Flughafen- bzw. Ein- und Ausreisegebühren, Wechselkursänderungen und Veränderungen der Beförderungskosten, zuvorderst infolge von Kostenerhöhungen bei Treibstoffen. Eine nachträgliche Erhöhung ist nur für Reisen zulässig, bei denen zwischen Vertragsschluss und Reisebeginn mindestens vier Monate liegen. Nach dem 21. Tag vor Reisebeginn ist sie unzulässig. Eine Preiserhöhung muss Funbiketours dem Reiseteilnehmer unverzüglich nach eigener Kenntnis der Änderungsgründe erklären. Beträgt die Reisepreisanhebung mehr als 5%, steht dem Kunden das unverzüglich auszuübende Recht zu, die Reise entweder kostenfrei zu kündigen oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn diese im Funbiketoursangebot verfügbar ist.

 

2. Umbuchung und Rücktritt von der Reise:

Bei einer Umbuchung von einer auf eine andere Reise im gleichen Jahr (Verfügbarkeit vorausgesetzt) wird eine
Gebühr von 20,- € je Teilnehmer erhoben. Dies gilt jedoch nur dann, wenn für den infolge der Umbuchung frei werdenden Platz ein Ersatzteilnehmer gefunden wird. Ist dies nicht der Fall, wird die Umbuchung wie ein Reiserücktritt mit nachfolgender Neuanmeldung abgewickelt.
Bei Rücktritt eines von zwei Gästen, denen von Funbiketours ein gemeinsames Doppelzimmer bestätigt wurde, wird die ursprüngliche Anmeldung in eine Einzelzimmerbuchung umgewandelt. Hierbei wird bei dem verbleibenden Reisegast die Bereitschaft vorausgesetzt, notfalls an einigen Übernachtungsorten auch einmal mit einem einfacheren Zimmer vorlieb zu nehmen bzw. für Übernachtung/Frühstück in ein anderes Hotel bzw. ein Privatquartier auszuweichen. Dies gilt jedoch nur, wenn sich für den frei gewordenen Doppelzimmerplatz kein Ersatzteilnehmer mehr findet.
Bei einem Reiserücktritt bis zum 50. Tag vor Reisebeginn wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 30,- € je Person erhoben. Bei einem Teilnahmeverzicht bis zum 40. Tag vor Reisebeginn beträgt diese 10 % des Reisepreises, danach fallen bis zum Tag vor Reiseantritt 60% des bestätigten Reisepreises als pauschalierte Rücktrittsentschädigung an. Bei einem Rücktritt am Tag des Reiseantritts oder bei Ausbleiben des Reiseteilnehmers ohne vorherige Erklärung berechnen wir den vollen Reisepreis. Im Übrigen bleibt dem Rücktretenden die Führung des Nachweises unbenommen, dass der Funbiketours durch den Rücktritt entstandene Schaden geringer ist als der mit der genannten Pauschale ausgewiesene. Es wird eine schriftliche Rücktrittserklärung empfohlen. Eine Kontaktaufnahme mit Funbiketours ist unbedingt auch dann anzuraten, wenn der Rücktrittsfall zwar noch nicht eingetreten, aber u. U. zu erwarten ist. Dies erhöht oft die Chance, noch einen Ersatzteilnehmer zu finden, wodurch sich der Schaden reduziert.
 


3. Mindestteilnehmerzahl / Reiseabsage oder Kündigung / höhere Gewalt:

Wir behalten uns den Rücktritt vor, wenn eine Mindestteilnehmerzahl, die in der jeweiligen Reisebeschreibung angegeben ist nicht erreicht wird. Im Falle einer Absage wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl erfolgt diese spätestens fünf (5) Wochen vor Reisebeginn.

Wenn in Fällen unvorhersehbarer höherer Gewalt (z.B. Krieg, Innere Unruhen, Naturkatastrophen) befürchtet werden muss, dass bei objektiver Abwägung aller Umstände eine erhebliche Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung zu erwarten ist, können der Reisegast bzw. Funbiketours den Reisevertrag gleichermaßen kündigen. Gleiches gilt bei einer bereits angetretenen Reise. Hier behält Funbiketours jedoch den Anspruch auf eine angemessene Entschädigung für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen. Soweit die An- und Rückreise Teil des Reisearrangements sind, teilen sich der Reisegast und Funbiketours die Mehrkosten für die Rückreise.

Funbiketours kann den Reisevertrag gegenüber einem Reisegast ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn dieser den Ablauf der Radreise ungeachtet entsprechender Abmahnung nachhaltig stört bzw. gefährdet, nicht zuletzt in Beachtung der Interessen anderer Teilnehmer an einem reibungslosen und ihren Urlaubserwartungen entsprechenden Reiseablauf. In diesem Fall behält Funbiketours jedoch den Anspruch auf den Reisepreis, ggf. unter Abzug ersparter Reiseaufwendungen. Eventuelle Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Störer selbst.

 

4. Haftung:

Funbiketours haftet dem Reiseteilnehmer im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns für die Richtigkeit der Beschreibung aller angegebenen Reisedienstleistungen im Zeitpunkt der Erstellung dieser Internetseite, für eine ordnungsgemässe Auswahl der Leistungsträger (Hotels, Transportunternehmen u.a.) sowie eine gewissenhafte Reisevorbereitung und -abwicklung.

Der Reiseteilnehmer ist für die Einhaltung der Straßenverkehrsregeln selbst verantwortlich. Die Teilnahme an anderen Aktivitäten wie Fußwanderungen, eingefügten Boots- und Kanufahrten ist freiwillig (alternative Radrouten bzw. Beförderungsmöglichkeiten stets vorhanden). Die Einschätzung des persönlichen Leistungsvermögens und der körperlichen Eignung bezüglich dieser Tätigkeiten obliegt dem Reiseteilnehmer selbst. Für Schäden, die der Reiseteilnehmer anderen zufügt, haftet er selbst. Hiergegen schützt ggf. die persönliche Haftpflichtversicherung.

Wenn ein Teilnehmer die Reise mit seinem eigenen Rad durchführt, "betreut" Funbiketours dieses selbstverständlich so, wie dies mit Funbiketours-Rädern geschieht. Bei Beförderung von Rädern der Reiseteilnehmer mit Funbiketours-Begleitfahrzeugen erfolgt diese mit der gleichen Sorgfalt, die auch gegenüber Funbiketours-Rädern praktiziert wird. Dies gilt auch für die Verwahrung aller Räder unter der Obhut von Funbiketours bzw. von vor Ort in Anspruch genommenen Leistungsträgern. Funbikettours haftet deshalb in diesen Fällen für Beschädigungen bzw. Verlust auch nur dann, wenn Funbiketours ein Verschulden aufgrund grob fahrlässigen Verhaltens zu vertreten hat. Im Übrigen ist die vertragliche Haftung von Funbiketours für Schäden, die nicht Körperschäden sind, auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit diese im Einzelfall durch Funbiketours weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt worden sind oder sofern Funbiketours allein wegen Verschuldens eines von Funbiketours ausgewählten Leistungsträgers verantwortlich ist. Bei Schadenersatzansprüchen aus unerlaubter Handlung ist die Haftung von Funbiketours je Reisegast auf den dreifachen Reisepreis bei Sachschäden beschränkt, es sei denn, es liegt Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit seitens Funbiketours vor. Ein Schadenersatzanspruch gegen den Reiseveranstalter ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadenersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.
Der Reiseteilnehmer ist dringend gebeten, sich durch den Abschluss einer Unfall- bzw. Reisegepäckversicherung selbst gegen diese allgemeinen Risiken zu schützen.

Die Reiseteilnahme Minderjähriger ist nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten möglich.

 

5. Anzeige von Mängeln/Verjährungsfrist

Sollte der Reiseteilnehmer Grund zu Beanstandungen haben, sind diese unverzüglich dem Reiseleiter oder Funbiketours in Anzing zur Kenntnis zu bringen. Die Funbiketours-Reiseleiter sind jedoch nicht berechtigt, Ansprüche anzuerkennen. Darüber hinaus ist Voraussetzung für das Bestehen aller in Betracht kommenden Ansprüche Funbiketouts gegenüber, dass sie spätestens einen Monat nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise ausschließlich an die Anschrift des unten genannten Unternehmenssitzes von Funbiketours gerichtet werden. Vertragliche Schadenersatzansprüche verjähren in einem Jahr, Ansprüche aus unerlaubter Handlung in drei Jahren. Die Verjährung vertraglicher Ansprüche beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Schweben zwischen dem Reiseteilnehmer und dem Reiseveranstalter Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Reiseteilnehmer oder der Reiseveranstalter die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

 

6. Pass- und Visavorschriften/Gesundheitsvorschriften:

Zur Einreise in alle in dieser Internetseite angebotenen Reiseländer genügt deutschen Staatsangehörigen ein Reisepass oder Personalausweis mit mindestens dreimonatiger Gültigkeit nach der beabsichtigten Wiederausreise.

Sie sollten sich Über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte Ärztlicher Rat zu Thrombose und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen.

 

7. Sonstiges:

 Der allgemeine Gerichtsstand richtet sich nach den Vorschriften der Zivilprozessordnung. Bei Reiseteilnehmern, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben, gilt für Streitigkeiten aus dem Reisevertrag der Sitz des Veranstalters als Gerichtsstand. Dies gilt gleichermaßen für Personen, deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort ins Ausland verlegt wurde oder im Zeitpunkt der Klage unbekannt ist, sowie für Vollkaufleute. Diese Gerichtsstandsregelungen sind ganz oder in Teilen unwirksam, wenn ihnen internationale Übereinkommen entgegenstehen. Es gilt deutsches Recht.

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen der Teilnahmebedingungen hat nicht die Unwirksamkeit des ganzen Reisevertrages zur Folge.

Für in dieser Internetseite enthaltene Angaben über Zugfahrpläne bzw. Fahrzeiten sowie Bahnpreise im Zusammenhang mit der selbst gestalteten An- und Rückreise des Reiseteilnehmers zu/von den Start- und Zielorten der Funbiketours-Programme kann keine Gewähr Übernommen werden. Diese Angaben beruhen auf dem Kenntnisstand November 2007 und unterliegen erfahrungsgemäß laufenden, sich oft kurzfristig ergebenden Änderungen. Dass der Reiseteilnehmer hierüber ggf. bei für den Reiseablauf wesentlichen Änderungen unterrichtet wird, ist selbstverständlich.

Veranstalter:
Funbiketours
Gutenbergstr. 3a
D-85646 Anzing
Telefon (08121) 43017

E-Mail: info@funbiketours.de
www.funbiketours.de


Redaktionsschluss: 20. November 2007

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